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H.C. Andersen und das Dampfross

Das Dänische Eisenbahnmuseum zeigt eine Mini-Ausstellung über Hans Christian Andersens Bahnreisen. Hans Christian Andersen fuhr zum ersten Mal am 10. November 1840 in Deutschland mit der Eisenbahn. Er beschrieb in seinen Tagebüchern seine Eindrücke von dem damals neuen Verkehrsmittel, das den bekannten Dichter erschreckte und gleichzeitig begeisterte. In den Schilderungen seiner Bahnreisen hob er oft die Besonderheiten und Spielregeln der Eisenbahn hervor. Andersens Erlebnisse wurden in den nächsten Jahren Allgemeingut der Dänen, als die Eisenbahn nach Dänemark kam.

In den ersten Jahren, in denen Andersen Bahnreisen unternahm, gab es keine festen dänischen Eisenbahnbegriffe. Er beschrieb mit eigenen Worten, was er sah und erlebte. Den Zug nannte er Wagenreihe und den Bahnsteig Balkonvorsprung. Die Lok war für ihn Dampfwagen, Dampfross oder Dampfdrachen. Die Eisenbahnstrecke beschrieb er als Bahnweg, Dampfbahn oder Eisenbahnstraße, und Bahnhöfe nannte er Haltestellen. Ab den 1860er Jahren nach dem Ausbau des Eisenbahnnetzes in Dänemark wurden feste dänische Begriffen eingeführt.